Stress, Ängste, Blockaden

Stress „stresst“ – zwar nicht unbedingt der „positive“, bei Aufgaben, die uns Spaß machen, sondern der Stress im manchmal schwierigen Umgang mit Vorgesetzten und Mitarbeitern, bei der anstehenden Mathearbeit oder Examensprüfung, bei Problemen innerhalb der Familie, bei der Diagnose oder im Umgang mit einer schweren Erkrankung und in vielen weiteren Lebensbereichen …

Ob man diesen Zustand nun Stress nennt, Überforderung oder, momentan „in“, Burnout, ist dabei ganz gleich. Generell werden wir in einer als bedrohlich wahrgenommenen oder Körper und Psyche stark fordernden Situation in einen „Alarmzustand“ versetzt, in dem unter anderem verstärkt Adrenalin ausgestoßen wird, die Herz- und Atemfrequenz erhöht, Muskeln angespannt und die lebensnotwenigen Organe stärker durchblutet werden.

Schon unsere frühen Vorfahren profitierten von diesen automatischen Reaktionen – wer plötzlich einem Säbelzahntiger gegenübersteht, weiß einen ordentlichen Energieschub vermutlich durchaus zu schätzen. Das Problem hatte sich damals meist auch recht schnell wieder erledigt: Man war entweder Sieger im Zweikampf, erfolgreich geflüchtet … oder aber gefressen worden. In den beiden ersteren Fällen zumindest folgte dann in der Regel eine Regenerationsphase, in der wieder der „Normalzustand“ erreicht wurde.

Heute erleben wir zwar nicht mehr ständig lebensbedrohliche Situationen, aber doch immer wieder einmal solche, in denen dieser Mechanismus uns nützlich sein kann: im normalen Alltagsgeschehen, beim sportlichen Wettkampf oder aber tatsächlich in einer bedrohlichen Lage.

Unsere „Säbelzahntiger“ können also auch der nie zufriedene Chef, die anstehende Prüfung oder die überraschende Krankheitsdiagnose sein, aber auch traumatisierende Erlebnisse aus der Vergangenheit oder eine kleine Spinne, die die Kampf-/Fluchtreaktion auslösen und uns vom so genannten sympathikotonen, ruhigen Zustand in den gestressten parasympathikonen Zustand versetzen. Unser Gehirn macht in gewisser Weise keinen Unterschied zwischen aktuell tatsächlich bedrohlichen Situationen und vermeintlichen oder vergangenen. Soweit ist das auch in Ordnung – wenn danach wieder eine Phase folgt, in der wir uns erholen können. Da diese stressenden Faktoren aber häufig andauern oder zumindest wiederholt eine Rolle in unserem Leben spielen, verbleiben wir zu oft ziemlich lange in diesem angespannten Zustand, schließlich will unser Unterbewusstsein uns damit ja vor all den Gefahren beschützen. Ohne entsprechende Ruhephasen aber überlastet dieser Stress Psyche und Organismus – und macht auf Dauer krank. Mental und körperlich.

Hypnose und EFT können Sie hier auf mehreren Ebenen unterstützen: zunächst einmal wirkt bereits der angenehme Zustand der Hypnose entspannend für Körper und Geist, da diese dadurch erst einmal „heruntergefahren“ werden und sich endlich erholen können. Zudem lernen Sie Techniken zur Eigenanwendung, mittels derer Sie in oder nach Stresssituationen in der Lage sind, bei Bedarf kurzerhand eine Auszeit zu nehmen.

Im Falle von körperlichen Beschwerden können beide Methoden Ihnen beim Umgang mit der Krankheit helfen und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers anregen.

Der Königsweg schließlich ist, herauszufinden, woraus Ihre persönliche Wahrnehmung von Stress überhaupt resultiert, sie aufzulösen und anschließend unter Nutzung Ihrer vorhandenen Ressourcen in eine positive Sicht- und Herangehensweise zu verändern.

Stress? Braucht kein Mensch… Klicken Sie hier und schicken mir gerne eine email oder rufen mich an, um zu besprechen, wie Hypnose auch Ihnen helfen kann.

Kurz gesagt …

STRESS…

  • kann jederzeit und in sämtlichen Lebensbereichen auftreten
  • löst psychische und körperliche Reaktionen aus, die ein Erbe aus früheren Zeiten sind
  • ist in gegebenen Situationen durchaus sinnvoll
  • kann die verschiedensten Ursachen haben; manchmal reagiert unser Unterbewusstsein überfürsorglich, um uns zu beschützen
  • ohne ausgleichende Ruhephasen ist schädlich, weil er sowohl die Psyche als auch den Körper beeinflusst und überstrapaziert
HYPNOSE & EFT…
  • entspannen Körper und Geist und können bereits dadurch den Stresslevel senken und so zur Regeneration verhelfen
  • umfassen Techniken zur Stressreduktion
  • können beim Umgang mit psychischen und körperlichen Erkrankungen helfen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen
  • helfen, die Ursachen für Stress aufzudecken und anders darauf zu reagieren